SPAM, der treue Begleiter im Internet

Jeder Besitzer eines EMail Accounts, eines WordPress Blogs, vBulletin, Burning Board, phpBB Forums oder sogar einer selbst kreierten Seite kennt das Problem. Auch Blogs wie dieser wurde schon mit dem Problem konfrontiert.
Viele haben es sicher schon erkennt, dennoch verdeutliche ich es nochmals.
Es geht um unseren treuen Begleiter SPAM bzw. JUNK.
Wie kann SPAM/JUNK vorgebeugt werden und was macht man, wenn die Webseite bereits von Spam eingenommen wird?

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Was ist Spam oder auch Junk?

Wikipedia hat dazu die beste Beschreibung:

Als Spam oder Junk (englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Verursacher Spammer.

Mehr über Spam auf Wikipedia.

Wie kann ich Spam verhindern?

Hierzu gibt es viele verschiedene Wege. Von einfachen 1+2 Rechnungen bis komplexen Programmen. Ich stelle euch meine Ideen zur Spamvermeidung hier vor.

Tokens können vor einfachen Spammern schützen

Wie ich schon unter „Wieso sind Tokens auf Webseiten wichtig?“ erklärt habe, sind Tokens für verschiedenste Funktionen sehr wichtig. Auch Tokens können einfachen, direkten Spam verhindern, da vor jeder Formularabsendung ein Token geladen werden muss. Wurde das Programm darauf nicht angepasst, so wird der Spam auch nicht gespeichert.

Einfache Captchas (1+1 etc.)

Diese bieten nur einen minimalen Schutz, trotzdem wehren diese wie Tokens den Grundspam ab.
Hierbei muss der Benutzer eine Rechnung lösen, um das Formular absenden zu können bzw. damit die Daten eingetragen werden.
Zu beachten ist, dass die Rechnungen nicht zu komplex werden sollen. Sieht man sowas wie 7 * 4 oder 8 * 6 verzichtet dann ein Teil der Benutzer auf seinen Kommentar. Einfaches wie 8 + 4 oder 100 – 10 sollte jeder lösen können.
Intelligentere Programme können dies aber auch einfach lösen.

Grafische Captchas

Dies ist das Optimum der Captchas. Hierbei empfehle ich den hauseigenen Captchadienst von Google: reCaptcha.
Dieser wurde bis jetzt noch nie für länger als eine Woche geknackt.
Benutzt man andere Captchas oder eigen generierte Captchas, besteht die Gefahr, dass Bilderkennungsprogramme das Captcha in Klartext übersetzen.

Es gibt aber auch Spam, den kein Captcha etc. abwehren kann!
Welcher wäre dies? Menschlicher Spam.
Es gibt auch genug Menschen, die „per Hand“ Spam verbreiten. Vor diesen gibt es nur kaum Schutz. Ein Keyword Filter oder Form Filter könnte diese aber im vorhinein erkennen.
Dennoch gilt:
Will man ganz sicher gehen, so müssen Menschen Einträge überprüfen, ob es sich um Spam handelt.

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Author: Thomas2500

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