Dropbox kann das Dateisystem nicht überwachen

Dropbox kann das Dateisystem nicht überwachen

Ab einer gewissen Größe des Dropbox-Ordners quittiert Dropbox den Dienst und zeigt schließlich eine Fehlermeldung an. Das Problem hierbei ist, dass entweder die angezeigte Nachricht zu schnell verschwindet, oder nach einem Neustart wieder alles von vorne los geht.

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Dropbox verweist hierbei zur Problemlösung auf den Befehl

echo 100000 | sudo tee /proc/sys/fs/inotify/max_user_watches

Alle Daten, die sich im /proc Ordner befinden, werden nach jedem Neustart vom Linux-Kernel neu generiert. Somit wäre unsere Änderung nach einem Neustart verschwunden und die Eingabe geht wieder von vorne los.

Abhilfe schafft hierbei unsere sysctl.conf Datei. In dieser können Kernelparameter verändert werden, die nach einem Neustart in die aktive Konfiguration geladen werden.

Hierzu fügen wir in die Datei /etc/sysctl.conf folgende Zeile am Ende der Datei ein (sudo nano /etc/sysctl.conf):

fs.inotify.max_user_watches = 100000

Alternativ kann auch folgender Befehl ausgeführt werden:

echo fs.inotify.max_user_watches=100000 | sudo tee -a /etc/sysctl.conf

Um die Änderungen zu übernehmen, muss sysctl neu eingelesen werden. Hierzu führen wir folgenden Befehl aus:

sudo sysctl -p

Das war’s auch schon wieder. Nach der Übernahme der Parameter, sollte Dropbox seinen Dienst automatisch wieder aufnehmen.

Wie immer der rechtliche Teil des Artikels: Ich hafte für keinerlei Beschädigungen am System oder Gerät, die im Zuge der Verwendung dieser Erklärung auftreten können.

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